Werbung für Casinos ist streng reglementiert – und das aus gutem Grund. Doch was genau dürfen Anbieter in ihren Anzeigen nicht sagen oder zeigen? Hier erfährst du, worauf du achten musst.
Inhaltsverzeichnis
Keine Ansprache Minderjähriger
Pflichthinweise nicht weglassen
Verbotene Aussagen und Motive
In der Werbung für Online- und Offline-Casinos sind bestimmte Aussagen tabu. Anbieter dürfen keine irreführenden Gewinnversprechen machen oder suggerieren, dass Glücksspiel eine sichere Einnahmequelle ist. Zum Beispiel ist es verboten, mit Aussagen wie „Garantierter Gewinn“ oder „Sicherer Weg zum Reichtum“ zu werben. Ebenfalls untersagt sind Motive, die unrealistische Erwartungen wecken, etwa Bilder von Luxusautos oder prall gefüllten Geldsäcken.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Werbung darf nicht den Eindruck erwecken, dass Glücksspiel eine Lösung für finanzielle Probleme darstellt. In Deutschland und der Schweiz greifen diese Regeln streng. Wenn du dich für legale Angebote interessierst, kannst du beispielsweise die zur webseite von Crown Play besuchen, die sich an diese Richtlinien hält.
Keine Ansprache Minderjähriger
Casinos müssen sicherstellen, dass ihre Werbung nicht auf Minderjährige abzielt oder diese anspricht. Das bedeutet, dass keine jugendlichen Symbole oder jugendnahen Charaktere verwendet werden dürfen. Auch dürfen keine Werbespots in Sendungen laufen, die überwiegend von Jugendlichen gesehen werden.
Die Grafikgestaltung, Sprache und Kanäle müssen so gewählt sein, dass klar erkennbar ist: Glücksspiel ist nur für Erwachsene gedacht. So vermeiden Casinos eine unzulässige Zielgruppenansprache und erfüllen ihre gesetzlichen Pflichten.
Verzicht auf Suchtanreize
Ein zentraler Grundsatz in der Casino-Werbung ist der Verzicht auf Suchtanreize. Werbung darf nicht dazu verleiten, exzessiv zu spielen. Das bedeutet konkret: Keine Darstellung von Spielszenen, die den Eindruck vermitteln, Glücksspiele seien harmlos oder sogar eine Freizeitbeschäftigung ohne Risiko.

Auch dürfen keine Bonusaktionen beworben werden, die Spieler zu dauerhaftem Spielen animieren. Die Spielbanken Schweiz 2020 zeigen, wie wichtig diese Regeln sind, um verantwortungsbewusstes Spielen zu fördern.
Pflichthinweise nicht weglassen
Jede Casino-Werbung muss klare Pflichthinweise enthalten. Dazu zählen Warnhinweise zur Spielsuchtgefahr und der Hinweis, dass das Angebot nur für Personen ab 18 Jahren zugänglich ist. Diese Hinweise müssen gut sichtbar platziert sein, am besten im gleichen Werbemittel und nicht nur im Kleingedruckten.
Ebenso gehört die Angabe der Lizenznummer und des Aufsichtsorgans dazu, um Transparenz zu schaffen. Werbefirmen, die diese Angaben weglassen, verstoßen gegen geltendes Recht. Wer mehr zum rechtlichen Rahmen wissen will, kann dies weiterlesen..
| Aspekt | Erlaubt | Verboten |
|---|---|---|
| Gewinnversprechen | Keine Garantie | Garantierte Gewinne |
| Zielgruppe | Erwachsene ab 18 Jahren | Minderjährige ansprechen |
| Suchtanreize | Warnhinweise, verantwortungsvoll | Verharmlosung, exzessives Spielen fördern |
| Pflichthinweise | Deutlich sichtbar | Fehlende oder versteckte Hinweise |
| Lizenzangaben | Vorhanden und klar | Fehlende Angaben |
Folgen bei Verstössen
Wenn Casinos gegen Werberegeln verstoßen, drohen empfindliche Strafen. Behörden können Bußgelder verhängen oder die Werbemaßnahmen verbieten. In schweren Fällen kann das auch Lizenzauflagen nach sich ziehen – bis hin zum Entzug der Lizenz.
Werbetreibende riskieren außerdem Imageschäden. Gerade in einem sensiblen Markt wie dem Glücksspiel ist Vertrauen essenziell. Deshalb reagieren Anbieter schnell auf Beschwerden und passen ihre Werbung an. Für dich als Nutzer heißt das: Wenn du fragwürdige Werbung siehst, lohnt sich eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde.
